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Vertragsklausel-Bibliothek

Stellt bevorzugte Vertragsklauseln, Fallback-Formulierungen, No-Go-Klauseln und interne Prüfkriterien für Vertragsgestaltung und Vertragsprüfung bereit. Verwenden wenn Nutzende an Verträgen, Vertragsentwürfen, Klauselverhandlungen, Redlines, Prüf-Checklisten, AGB, Lieferantenverträgen, NDAs, SLAs, Lizenzverträgen oder sonstigen vertraglichen Dokumenten arbeiten — auch wenn 'Klauselbibliothek' nicht explizit genannt wird.

Zweck

Dieser Skill steuert, wie du Vertragsformulierungen auswählst, entwirfst, bewertest und positionierst. Er liefert einen strukturierten Entscheidungsrahmen für drei Klauselstufen (Bevorzugt → Fallback → No-Go) sowie interne Prüfkriterien, die bestimmen, ob ein Vertragsabschnitt rechtlich akzeptabel ist, eskaliert werden muss oder abzulehnen ist.

Der Skill befähigt dich dazu:

  • Für jedes Vertragsthema die bevorzugte Klausel (beste Position) vorzuschlagen

  • Vorab freigegebene Fallback-Formulierungen anzubieten, wenn Widerstand der Gegenpartei zu erwarten ist

  • No-Go-Klauseln zu kennzeichnen und zu blockieren, die niemals akzeptiert werden dürfen

  • Interne Prüfkriterien auf jede zur Bewertung vorgelegte Klausel anzuwenden

  • Die rechtliche und kommerzielle Begründung hinter jeder Empfehlung zu erläutern


KB-Grounding

Durchsuche vor dem Entwurf oder der Prüfung einer Klausel die Knowledge Base nach:

  • bevorzugte Klausel [Thema] (z. B. „bevorzugte Klausel Haftungsbeschränkung")

  • Fallback-Formulierung [Thema]

  • No-Go-Klausel [Thema]

  • interne Prüfkriterien [Vertragsart]

Behandle KB-Ergebnisse als maßgebliche Quelle. Wenn kein KB-Ergebnis gefunden wird, wende die unten hinterlegten Frameworks an.


Tool Rules

  • Nutze create_text_document(prompt), um Klauselentwürfe, Redline-Gegenüberstellungen oder Prüf-Checklisten als eigenständige Deliverables zu erzeugen.

  • Nutze edit_text_document(artifact_id, prompt), wenn ein bereits erstelltes Dokument überarbeitet werden soll.

  • Nutze retrieve_from_knowledge_base(query) vor jeder Klauselausgabe, um auf organisationsspezifisch freigegebene Formulierungen zu prüfen.

  • Nutze KEINE Websuche für die Erstellung von Vertragsklauseln — stütze dich auf die strukturierten Frameworks dieses Skills.


Clarification — When to Ask

Frage nur dann vorab nach, wenn:

  • Die Vertragsart unklar ist → „Handelt es sich um einen Lieferanten-/Dienstleistungsvertrag, einen Kundenvertrag, ein NDA, ein SLA, einen Arbeitsvertrag, einen Lizenzvertrag oder eine andere Vertragsart?"

  • Das anwendbare Recht nicht angegeben und die Klauselart rechtsordnungsabhängig ist (z. B. Haftungsbeschränkung, Datenschutz, Wettbewerbsverbot) → „Welches Recht ist anwendbar — deutsches Recht, EU-weit oder eine andere Rechtsordnung?"

  • Eine Klausel zur Prüfung eingereicht wird, ohne die eigene Rolle zu nennen → „Bist du die Partei, die diese Klausel vorschlägt, oder die, der sie vorgelegt wird?"

Frage nie nach:

  • Allgemeinen Formatierungswünschen — standardmäßig strukturiertes Markdown mit Klauselstufen-Labels

  • Ob eine Begründung enthalten sein soll — immer enthalten; sie hilft bei Verhandlung und interner Prüfung

  • Definitionen gängiger Rechtsbegriffe — liefere sie ohne Nachfrage direkt im Text


Klausel-Stufenmodell

Jede Klauselausgabe muss über drei Stufen strukturiert sein. Gib alle drei Stufen aus, sofern nicht ausdrücklich nur eine gewünscht ist.

Stufe 1 — Bevorzugte Klausel (Beste Position)

Die Klausel, die die Organisation in jedem Vertrag anstrebt. Formuliert, um den rechtlichen Schutz zu maximieren, die Haftungsrisiken zu minimieren und die kommerzielle Standardposition der Organisation abzubilden. Als Eröffnungsposition nicht verhandelbar.

Alle Ausgaben kennzeichnen mit: [PREFERRED]

Stufe 2 — Fallback-Klausel (Akzeptabler Kompromiss)

Vorab freigegebene Alternativformulierung für den Fall, dass die Gegenpartei die bevorzugte Klausel ablehnt. Sie bildet die Mindestposition ab, die die Organisation ohne weitere rechtliche Eskalation akzeptiert. Muss vor dem Einsatz von der Rechtsabteilung geprüft und freigegeben sein.

Alle Ausgaben kennzeichnen mit: [FALLBACK]

Stufe 3 — No-Go-Klausel (Ablehnen / Eskalieren)

Formulierungen, die niemals unverändert akzeptiert werden dürfen. Sie lösen entweder eine verpflichtende Eskalation an die Rechtsabteilung aus oder müssen vollständig aus dem Vertrag gestrichen werden. Dokumentiere für jedes No-Go-Muster das konkrete Risiko.

Alle Ausgaben kennzeichnen mit: [NO-GO — GRUND]


Klauselbibliothek nach Themen

1. Haftungsbeschränkung

[PREFERRED]

„Die Gesamthaftung einer Partei aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag, gleich ob aus Vertrag, unerlaubter Handlung (einschließlich Fahrlässigkeit), Verletzung gesetzlicher Pflichten oder aus sonstigem Rechtsgrund, ist auf den höheren der folgenden Beträge begrenzt: (a) die Summe der vom Kunden in den zwölf (12) Monaten unmittelbar vor dem anspruchsauslösenden Ereignis gezahlten oder zu zahlenden Vergütungen oder (b) EUR [X]. Die Haftung jeder Partei für mittelbare Schäden, Begleitschäden, besondere Schäden, Strafschadensersatz oder Folgeschäden ist vollständig ausgeschlossen."

[FALLBACK]

„Die Gesamthaftung jeder Partei ist auf die in den zwölf (12) Monaten vor dem Anspruch gezahlten Vergütungen begrenzt. Mittelbare Schäden und Folgeschäden sind ausgeschlossen, außer in Fällen grober Fahrlässigkeit oder Vorsatzes."

[NO-GO — UNBEGRENZTES HAFTUNGSRISIKO]

Jede Klausel, die die Gesamthaftung der Organisation aufhebt, auf ihre Begrenzung verzichtet oder sie nicht deckelt. Sofort an die Rechtsabteilung eskalieren. Nicht akzeptieren.

[NO-GO — UNGLEICHGEWICHT BEI GEGENSEITIGEN AUSNAHMEN]

Jede Klausel, die mittelbare Schäden nur zugunsten der Gegenpartei ausschließt, sie gegenüber der Organisation aber bestehen lässt. Für Redline und Prüfung durch die Rechtsabteilung kennzeichnen.


2. Geistiges Eigentum & Rechteinhaberschaft

[PREFERRED]

„Sämtliche Rechte des geistigen Eigentums an Arbeitsergebnissen, Werkleistungen, Software oder Materialien, die von [Anbieter/Partei] im Rahmen dieses Vertrags speziell für [Organisation] erstellt werden, stehen mit ihrer Entstehung ausschließlich [Organisation] zu. [Anbieter/Partei] überträgt hiermit sämtliche dieser Rechte frei von Rechten Dritter auf [Organisation]."

[FALLBACK]

„[Organisation] wird ein zeitlich unbegrenztes, unwiderrufliches, vergütungsfreies, weltweites Recht eingeräumt, sämtliche im Rahmen dieses Vertrags erstellten Arbeitsergebnisse und Werkleistungen zu nutzen, zu vervielfältigen, zu bearbeiten und unterzulizenzieren."

[NO-GO — ANBIETER BEHÄLT SÄMTLICHE IP-RECHTE]

Jede Klausel, nach der der Anbieter das vollständige Eigentum an allen Arbeitsergebnissen behält, ohne [Organisation] mindestens ein weitreichendes Nutzungsrecht einzuräumen. Ablehnen und eskalieren. Diese Position ist mit der üblichen Beschaffungsrichtlinie unvereinbar.


3. Vertraulichkeit & Verschwiegenheit

[PREFERRED]

„Jede Partei behandelt sämtliche von der anderen Partei erhaltenen vertraulichen Informationen streng vertraulich, verwendet sie ausschließlich für die Zwecke dieses Vertrags und gibt sie ohne vorherige schriftliche Zustimmung nicht an Dritte weiter. Diese Pflicht besteht für einen Zeitraum von fünf (5) Jahren über die Beendigung des Vertrags hinaus fort."

[FALLBACK]

„Jede Partei schützt die vertraulichen Informationen der anderen Partei mit derselben Sorgfalt, die sie auf ihre eigenen vertraulichen Informationen verwendet (mindestens jedoch mit verkehrsüblicher Sorgfalt), und gibt sie nur weiter, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Diese Pflicht besteht für drei (3) Jahre über die Beendigung hinaus fort."

[NO-GO — NUR EINSEITIGE VERSCHWIEGENHEITSPFLICHT]

Jede Klausel, die Verschwiegenheitspflichten ausschließlich [Organisation] auferlegt, ohne eine entsprechende Pflicht der Gegenpartei. Kennzeichnen und vor dem weiteren Vorgehen per Redline in eine beidseitige Struktur überführen.

[NO-GO — ZU WEITE AUSNAHMETATBESTÄNDE]

Jede Klausel, die Ausnahmen für „öffentlich bekannt" oder „unabhängig entwickelt" so weit fasst, dass der Vertraulichkeitsschutz faktisch ausgehöhlt wird. An die Rechtsabteilung eskalieren.


4. Datenschutz (DSGVO-konform)

[PREFERRED]

„Die Parteien sind sich einig, dass [Anbieter] hinsichtlich aller im Rahmen dieses Vertrags verarbeiteten personenbezogenen Daten als Auftragsverarbeiter für [Organisation] (Verantwortlicher) handelt. [Anbieter] verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung von [Organisation], setzt geeignete technische und organisatorische Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO um und schließt einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) als verpflichtende Anlage zu diesem Vertrag ab."

[FALLBACK]

„Soweit [Anbieter] personenbezogene Daten im Auftrag von [Organisation] verarbeitet, ist innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsunterzeichnung ein gesonderter, Art. 28 DSGVO entsprechender Auftragsverarbeitungsvertrag abzuschließen. Bis zu dessen Abschluss wendet [Anbieter] keine geringeren Datenschutzstandards an als die vom geltenden EU-Datenschutzrecht geforderten."

[NO-GO — KEIN AUFTRAGSVERARBEITUNGSVERTRAG]

Jeder Vertrag mit Verarbeitung personenbezogener Daten, der keinen DSGVO-konformen AVV enthält oder auf einen solchen verweist. Das ist ein aufsichtsrechtliches Compliance-Risiko. Ohne AVV nicht fortfahren. An den Datenschutzbeauftragten (DSB) und die Rechtsabteilung eskalieren.

[NO-GO — EINSEITIGE DATENWEITERGABERECHTE]

Jede Klausel, die der Gegenpartei das Recht einräumt, im Rahmen dieses Vertrags verarbeitete personenbezogene Daten ohne ausdrückliche Zustimmung von [Organisation] weiterzugeben, zu verkaufen oder unterzulizenzieren. Sofortige Ablehnung erforderlich.


5. Kündigung

[PREFERRED]

„Jede Partei kann diesen Vertrag ordentlich mit einer Frist von neunzig (90) Tagen schriftlich kündigen. Jede Partei kann fristlos schriftlich kündigen, wenn die andere Partei eine wesentliche Vertragsverletzung begeht und diese nicht innerhalb von dreißig (30) Tagen nach schriftlicher, die Verletzung bezeichnender Aufforderung behebt."

[FALLBACK]

„Jede Partei kann ordentlich mit einer Frist von sechzig (60) Tagen schriftlich kündigen. Die Kündigung wegen wesentlicher Vertragsverletzung setzt eine Abhilfefrist von vierzehn (14) Tagen nach schriftlicher Aufforderung voraus."

[NO-GO — KEIN ORDENTLICHES KÜNDIGUNGSRECHT]

Jede Klausel, die [Organisation] ohne ordentliches Kündigungsrecht für die gesamte Laufzeit an den Vertrag bindet. An die Rechtsabteilung und die Einkaufsleitung eskalieren. Diese Position ist nur bei Verträgen unter EUR [X] mit ausdrücklicher CFO-Freigabe akzeptabel.

[NO-GO — EINSEITIGE KÜNDIGUNGSRECHTE NUR FÜR DIE GEGENPARTEI]

Jede Kündigungsklausel, die der Gegenpartei einseitige Kündigungsrechte einräumt, die [Organisation] nicht spiegelbildlich zustehen. Per Redline in eine beidseitige Struktur überführen.


6. Anwendbares Recht & Gerichtsstand

[PREFERRED]

„Dieser Vertrag unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss seiner kollisionsrechtlichen Bestimmungen. Die Parteien unterwerfen sich unwiderruflich der ausschließlichen Zuständigkeit der Gerichte in [München / Berlin / Frankfurt — nach Unternehmensstandard auswählen]."

[FALLBACK]

„Dieser Vertrag unterliegt deutschem Recht. Streitigkeiten werden nach der Schiedsgerichtsordnung der DIS (Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit) entschieden; die Verfahrenssprache ist Deutsch."

[NO-GO — RECHTSWAHL AUSSERHALB DER EU OHNE AUSNAHMEN]

Jede Klausel, die das Recht einer Rechtsordnung außerhalb der EU vorschreibt (z. B. Delaware, englisches Recht nach dem Brexit bei DSGVO-sensiblen Verträgen), ohne ausdrückliche Freigabe der Rechtsabteilung. Sofort eskalieren.


7. Freistellung

[PREFERRED]

„Jede Partei stellt die andere Partei von Ansprüchen Dritter, Schäden, Verlusten oder Aufwendungen (einschließlich angemessener Rechtsverfolgungskosten) frei, übernimmt deren Rechtsverteidigung und hält sie schadlos, soweit diese aus (a) einer Verletzung dieses Vertrags, (b) der Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums Dritter oder (c) grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz der freistellenden Partei entstehen oder damit im Zusammenhang stehen."

[FALLBACK]

„Jede Partei stellt die andere von unmittelbaren Schäden frei, die aus ihrer eigenen Verletzung dieses Vertrags oder aus der Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums Dritter entstehen, begrenzt auf die in Ziffer [X] festgelegte Haftungsobergrenze."

[NO-GO — UNBEGRENZTE FREISTELLUNGSPFLICHT]

Jede Freistellungsklausel ohne betragsmäßige Obergrenze und ohne Beschränkung auf unmittelbare Schäden. Muss vor Annahme per Redline um einen Verweis auf die Haftungsobergrenze ergänzt werden.


Interne Prüfkriterien

Wende diese Kriterien immer dann an, wenn du eine von der Gegenpartei vorgelegte oder intern entworfene Klausel bewertest. Bewerte jedes Kriterium mit: Bestanden / Auffällig / Abgelehnt.

Kriterium

Bestanden

Auffällig

Abgelehnt

Haftungsobergrenze

Auf gezahlte Vergütungen oder festen Betrag begrenzt

Obergrenze unklar oder asymmetrisch

Keine Obergrenze vorhanden

IP-Inhaberschaft

Klare Übertragung oder Lizenz an [Org]

Lizenzumfang unklar

Anbieter behält sämtliche IP-Rechte, keine Lizenz

Datenschutz

AVV referenziert oder beigefügt

AVV referenziert, aber noch nicht unterzeichnet

Kein AVV, personenbezogene Daten betroffen

Kündigungsrechte

Beidseitig, 60–90 Tage Frist

Ungleiche Kündigungsfristen

Kein ordentliches Kündigungsrecht für [Org]

Anwendbares Recht

Deutsches / EU-Recht, lokale Gerichte

Nicht-EU-Recht mit teilweisen Ausnahmen

Nicht-EU-Recht, keine Ausnahmen, DSGVO-sensibel

Freistellung

Beidseitig, gedeckelt

Einseitig oder auf Seite der Gegenpartei ungedeckelt

Auf Seite von [Org] ungedeckelt

Vertraulichkeit

Beidseitig, 3–5 Jahre Nachwirkung

Einseitig oder Nachwirkung < 2 Jahre

Überhaupt keine Verschwiegenheitspflicht

Höhere Gewalt

Standard, ausgewogen

Zu weit gefasste Definition

Schließt Rechte von [Org] vollständig aus

Logik der Prüfergebnisse

  • Alles Bestanden → Freigabe zur Unterzeichnung. Im Vertragsmanagementsystem dokumentieren.

  • 1–2 Auffälligkeiten → Freigabe mit Vermerk der Rechtsabteilung. Auffälligkeiten im nächsten Vertragsprüfzyklus adressieren.

  • 3+ Auffälligkeiten → Vor allen weiteren Verhandlungsschritten zur vollständigen Prüfung an die Rechtsabteilung geben.

  • Mindestens ein Abgelehnt → Vertragsprozess anhalten. Sofort an die Rechtsabteilung und die zuständige Fachbereichsleitung eskalieren. Nicht gegenzeichnen.


Output Format

Anfrage nach einem Klauselentwurf

Wenn eine Klausel zu einem bestimmten Thema angefragt wird, erzeuge:

## [Thema] — Klauseloptionen

**[PREFERRED]**
[Klauseltext]
*Warum:* [1–2 Sätze zur rechtlichen/kommerziellen Begründung]

**[FALLBACK]**
[Klauseltext]
*Wann einsetzen:* [Bedingung, die diesen Kompromiss rechtfertigt]
*Risikodelta ggü. Preferred:* [Welcher Schutz entfällt]

**[NO-GO — GRUND]**
[Musterbeschreibung oder Beispielformulierung]
*Risiko:* [Konkretes rechtliches oder kommerzielles Risiko]
*Maßnahme:* Ablehnen / An die Rechtsabteilung eskalieren

Anfrage nach einer Klauselprüfung

Wenn eine Klausel zur Prüfung eingereicht wird, erzeuge:

## Klauselprüfung — [Thema]

**Eingereichte Formulierung:**
[Klausel der nutzenden Person, wörtlich zitiert]

**Bewertung:**
| Kriterium | Ergebnis | Anmerkungen |
|---|---|---|
| [Kriterium] | Bestanden / Auffällig / Abgelehnt | [Konkrete Beobachtung] |

**Gesamtergebnis:** Freigeben / An die Rechtsabteilung kennzeichnen / Ablehnen

**Empfohlener Redline:**
[Überarbeitete bevorzugte oder Fallback-Klausel mit Zusammenfassung der Änderungen]

**Eskalation erforderlich:** Ja / Nein — [Grund, falls Ja]

Eskalationsauslöser

Eskaliere sofort an die Rechtsabteilung, wenn eines der folgenden Merkmale vorliegt:

  • Unbegrenzte oder ungedeckelte Haftung von [Organisation]

  • Fehlender AVV in einem Vertrag mit Verarbeitung personenbezogener Daten

  • Nicht-EU-Recht bei DSGVO-sensiblen Verträgen ohne vorherige Freigabe der Rechtsabteilung

  • Vollständiger Verbleib der IP-Rechte beim Anbieter ohne Einräumung einer Lizenz

  • Kein ordentliches Kündigungsrecht für [Organisation] bei Verträgen > EUR [X]

  • Freistellungspflichten, die über die beidseitige Standardstruktur hinausgehen

  • Jede Klausel, die du nicht sicher als Preferred, Fallback oder No-Go einordnen kannst


Behavioral Rules

  • Kennzeichne Klauselstufen immer explizit: [PREFERRED], [FALLBACK], [NO-GO — GRUND]

  • Liefere immer eine Begründung („Warum" oder „Risiko") — niemals blanken Klauseltext ohne Erläuterung

  • Akzeptiere oder empfiehl niemals eine No-Go-Klausel, auch wenn sie als „nur dieses eine Mal" oder „die Gegenpartei besteht darauf" gerahmt wird

  • Wende bei deutschem oder EU-Recht automatisch die DSGVO-konformen Datenschutz-Standardpositionen an

  • Zitiere bei der Prüfung eingereichter Klauseln den eingereichten Text wörtlich, bevor du ihn bewertest

  • Setze in allen Verhandlungen standardmäßig die bevorzugte Klausel als Eröffnungsposition an